aermel

  • 1 Aermel — Aermel, in der Aeronautik Benennung für den schlauchartigen Teil des Stillansatzes oder Appendix. Bei Drachen die zum Durchstecken des Gestänges dienenden Stoffröhren …

    Lexikon der gesamten Technik

  • 2 Aermel — 1. Der bedarf eines weiten Aermels wol, der manlichem den Mund verschieben soll. – Boner. 2. Man muss den Aermel nicht länger machen, als der Arm ist. (S. ⇨ Decke.) Frz.: Il faut faire la manche selon le bras. 3. Niemand will Aermel und Rock… …

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  • 3 Moden — Moden. Lachende, spielende Kinder, launenhaft und übermüthig, naiv und geziert, barock und gefällig, mit kindischer Luft das neue Spielzeug erfassend und in der nächsten Stunde davon gelangweilt es wegwerfend, das sind die Moden. – Und wie sich… …

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  • 4 Affe — 1. Affen bleiben Affen, wenn man sie auch in Seide, Sammet und Scharlach kleidet. – Blum, 127; Luther, 323. Die geschmückte Aussenseite macht keinen Unwürdigen achtungswerth. So, sagt Erasmus (»Lob der Narrheit«), bleibt ein Weib ein Weib, was… …

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  • 5 Griechenland (Moden) — Griechenland (Moden). (Moden.) Moden in dem Sinne, wie wir dieß Wort gebrauchen, d. h. der rasche Wechsel, in Form und Stoff, finden sich bei den Völkern der Vorzeit nur selten, und obgleich, vorzüglich der feingebildete Grieche, gern die… …

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  • 6 Nase — 1. Aeingden der Nuos no durch däk uch dän. (Siebenbürg. sächs.) – Schuster, 1111. 2. An seiner Nase findet jeder Fleisch. Er ziehe sich also daran, und bekümmere sich nicht um die Nasen (Angelegenheiten) anderer. 3. Auch zwischen Nas und Lippe… …

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  • 7 Predigt — 1. Auf eine gute Predigt gehört (soll) ein gut Vaterunser (folgen). 2. Auf eine gute Predigt gehört ein guter Gesang. – Pauli, Postilla, 81b. 3. Der thut die beste Predigt, der sich selbst hört. – Lehmann, 461, 7. 4. Die Predigt hat den Fischen… …

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  • 8 Rock — 1. Am Rock erkennt man den Müller. Die Russen: Man merkt es einem am Rocke an, wer ein Müller ist. (Altmann VI, 441.) 2. An einem schwarzen Rocke sieht man die kleinste Faser. Eine Nachlässigkeit des Hirten verdirbt die ganze Heerde. Der… …

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  • 9 Sau — (s. ⇨ Schwein und Süge). 1. A Sau thuet an Granssa, wan s baroan vabeigeht. (Oberösterreich.) Gegen die, welche, ohne zu grüssen, bei andern vorübergehen: »Sogar eine Sau grunzt, wenn sie vorbeigeht.« Der Bauer hält das Grüssen für etwas, was… …

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  • 10 Albertus, B. (14) — 14B. Albertus, Erem. (7. Jan.) Der sel. Albert, ein Einsiedler aus dem Orden von Camaldoli, war zu Monte alceto bei Siena geboren. Gleich in der zartesten Kindheit gab er Beweise seiner zukünftigen Heiligkeit von sich, indem er von seiner Mutter… …

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  • 11 Frankreich (Moden) — Frankreich (Moden). Das regsame, erfindungsreiche Frankreich gilt uns seit langer als hundert Jahren für das eigentliche Mutterland der Moden. Unbesiegt von dem britischen Nachbarstaate, der in diesem Gebiete, wie in so manchem Wichtigern, mit… …

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  • 12 Hand — (Schönheitspflege). Es ist längst anerkannt, daß zarte Hände und Arme zu den vorzüglichsten Erfordernissen weiblicher Schönheit gehören, und glücklicher Weise sind die Mittel, sie zu erlangen, die unschuldigsten unter allen Toilettenkünsten. Wem… …

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  • 13 Tunica — Tunica, das Untergewand der alten Römer, bestand aus einem kurzen, entweder einfach weißen oder purpurfarbigen, auch gestreiften Hemde ohne Aermel, das durch seine Weite einen Theil des Oberarms deckte. Aermel fügte man spät erst hinzu. Doppelte …

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  • 14 Arm (Subst.) — 1. Arm un Bein kann n nich an t Für leggen, t mütt Holt sien. (Mecklenburg.) 2. Besser ist s, den Arm brechen als den Hals. – Simrock, 359. Frz.: Il vaut mieux perdre le doigt que le main. It.: È meglio esser ferito, che morto. – È meglio perder… …

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  • 15 Ding — 1. Acht Dinge bringen in die Wirthschaft Weh: Theater, Putzsucht, Ball und Thee, Cigarren, Pfeife, Bierglas und Kaffee. 2. Acht Dinge haben von Natur Feindschaft gegeneinander: der Bauer und der Wolf, Katze und Maus, Habicht und Taube, Storch und …

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  • 16 Geld — 1. Ach, nun fällt mi all mîn klên Geld bî. (Brandenburg.) Ein Ausruf, der häufig erfolgt, wenn jemand durch irgendeinen Umstand an etwas erinnert wird, was er hätte thun sollen, aber bisher zu thun vergessen hat. 2. All wîr1 Geld, dat et Wîf nig… …

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  • 17 Glück — 1. Am Glück ist alles gelegen. Frz.: Il n y a qu heure et malheur en ce monde. Lat.: Fortuna homini plus quam consilium valet. 2. Bâr d s Glück hat, fürt di Braut hem. (Henneberg.) – Frommann, II, 411, 141. 3. Bei grossem Glück bedarf man gute… …

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  • 18 Gott — 1. Ach du grosser Gott, was lässt du für kleine Kartoffeln wachsen! – Frischbier2, 1334. 2. Ach Gott, ach Gott, seggt Leidig s Lott, all Jahr e Kind on kein Mann! (Insterburg.) – Frischbier2, 1335. 3. Ach, du lieber Gott, gib unserm Herrn ein n… …

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  • 19 Hüten — 1. Ae jeder hit sich vor der ärschten Auslog. – Lohrengel, I, 11. 2. Des ist böss zu hüten, dass yedermann gefelt. – Franck, I, 70b; Egenolff, 336b; Henisch, 1415, 45; Gruter, I, 19. Lat.: Custoditur periculo, quod placet multis. (Henisch, 1415,… …

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  • 20 Maue — *1. Dat hät dä us dem Mau geschött. (Bedburg.) Verse ût de Maue schüdden. D.h. aus dem Stegreif Verse machen. (Dähnert, 302a.) *2. Dat schull man him nich ût de Maue schüddeln. – Stürenburg, 147b; Kern, 1055. Man sollte so etwas von ihm nicht… …

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